Auch unser Schreiben an die Bundesministerin vom 14.01.2019 wurde bis heute nicht beantwortet:

 

Sehr geehrte Frau Ministerin Klöckner,

natürlich ist Ihnen bekannt, dass die Fristverlängerung der erlaubten betäubungslosen Ferkelkastration um weitere zwei Jahre bei der Bevölkerung auf Unverständnis und Empörung gestoßen ist.

Die Bewegung „Herz & Verstand“ des Tierschutzverein Düsseldorf e.V. hat sich des Themas angenom­men und möchte gemeinsam mit den betroffenen Landwirten eine praktikable und gute Lösung finden. Eine Lösung, die sowohl den Kostenfaktor für die Landwirte als auch den Tierschutz und den Verbraucher­willen berücksichtigt.

Letztlich ist jede mögliche Lösung jedoch auf die Umsetzung durch die verantwortlichen Politiker angewiesen – also auf Sie als zuständige Bundesministerin.

Daher bitten wir um Ihre Stellungnahme zu der Frage, worauf Ihre (nach der Fristverlängerung hoffentlich zügig angegangenen) politischen Schritte abzielen.

Konkret: Welche Methode wird derzeit favorisiert? Wie soll sie praktikabel und nachvollziehbar umgesetzt werden? Und wie soll es weitergehen, damit in zwei Jahren nicht eine weitere Fristverlängerung droht weil die Politik wieder nicht in der Lage war, innerhalb der gesetzten Frist zu einer tragfähigen Lösung zu kommen.

Wir erwarten mit Spannung Ihre aussagekräftige Antwort.

Mit freundlichen Grüßen