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Tag des Respekts (18.09.)

Deutscher Tierschutzbund ruft zu respektvollem Umgang mit Stadttauben auf

Pressemeldung

17.09.2020

Anlässlich des Tag des Respekts am 18. September ruft der Deutsche Tierschutzbund zu einem respektvolleren Umgang mit Stadttauben auf. Dafür verstärkt der Verband im Rahmen der Kampagne #RespektTaube seine bundesweite Aufklärungsarbeit durch die Schaltung großflächiger Anzeigen und die Verteilung von Gratispostkarten. Neben einem Mehr an Respekt fordern die Tierschützer von Städten ein durchdachtes Taubenmanagement - auch um Übergriffen durch Privatpersonen vorzubeugen. 

„Vorurteile und Nichtwissen führen oft zu mitleidslosem Umgang mit Tauben. So sieht man leider häufig, dass Passanten die Vögel verscheuchen oder sogar nach ihnen treten. Immer wieder kommt es auch zu Fällen extremer Tierquälerei, bei denen Taubenhasser die Tiere vergiften, mit Farbe übergießen oder mit Pfeilen durchbohren“, berichtet Nadine Waltschyk, Referentin Campaigning beim Deutschen Tierschutzbund. Sie meint: „Man muss Tauben nicht lieben, aber in einer modernen Gesellschaft sollten wir in der Lage sein, unsere Mitgeschöpfe in ihrem Bedürfnis nach einem schmerzfreien, artgerechten Leben anzuerkennen und respektvoll zu behandeln.“

Im Rahmen seiner Kampagne #RespektTaube wirbt der Deutsche Tierschutzbund für einen respektvollen Umgang mit Tauben. Im September sind in Szenelokalen von 18 Städten Gratispostkarten mit einem Motiv der Künstlerin Eden Lumaja zu finden. Dieses Motiv wird auch auf Großflächen in 34 Städten deutschlandweit zu sehen sein. Wer anlässlich des Tags des Respekts seine eigenen Vorurteile auf den Prüfstand stellen möchte, kann sich auf www.tierschutzbund.de/taubenschutz informieren.

Appell an deutsche Städte

Für eine friedliche Koexistenz von Mensch und Taube nehmen die Tierschützer auch die Städte in die Pflicht und fordern eine nachhaltige und tierschutzgerechte Bestandsregulierung der Taubenpopulationen. Diese kann durch einen flächendeckenden Einsatz von Taubenhäusern gelingen, in denen die Tauben artgerechtes Futter und attraktive Nistmöglichkeiten finden und Eier durch Attrappen aus Gips ausgetauscht werden können. Die Zahl der Tauben und damit Konflikte mit Menschen können so dauerhaft verringert werden. Zudem sollten kontrollierte Fütterungsplätze an „Brennpunkten“ eingerichtet werden. Ebenso wichtig sind eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit sowie die Beratung und Einbeziehung der Bürger, um den Weg für ein respektvolles Miteinander zu ebnen.

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